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Carl-Maria von Weber: Ouvertüre zur Oper „Oberon“
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622
Ludwig van Beethoven: Sinfonie Nr. 7 A-Dur Opus 92
Handgemachte Folkmusic von der grünen Insel zum Zuhören und Mitsingen
Ein Puppenspiel für die ganze Familie
Józef Elsner - Missa F
Max Bruch - Canzone op. 55
Giulio Caccini - Ave Maria
Wolfgang Amadeus Mozart - Missa in c „Grosse Messe“ KV 427
(Konzert aus der Saison 2010/2011)
Am 30. April begrüßte Pfarrer Michael Zemmrich die trotz, oder gerade
wegen des schönen Wetters, zahlreich in der St. Laurentiuskirche versammelten
Konzertbesucher zur Eröffnung des 11. Markranstädter Musiksommers.
Diese erfolgte dann musikalisch mit einer ebensolchen, nämlich mit der Ouvertüre
zur Oper „Oberon“ von Carl Maria von Weber. Diesem von romantisch bis feierlich
tönenden Start schloss sich das Klarinettenkonzert A-Dur KV 622 von Wolfgang Amadeus
Mozart an, mit dem Solisten Alexander May.
Es ist wohl eines der weithin bekanntesten Werke, dass Mozart noch kurz vor seinem Tod
vollendete. Dem einen oder anderen Herren dürfte beim Erklingen des zweiten Satzes,
dem Adagio, vielleicht der Gedanke an ein Kaltgetränk einer unweit in Nordsachsen
ansässigen Firma gekommen sein, die einstmals mit einem Ausschnitt aus diesem
Stück ihre Werbung untermalte.
Berührt und begeistert zugleich spendeten die Zuhörer der ausgezeichneten
Darbietung von Klarinettist Alexander May und dem Orchester des Sinfonischen Musikvereins
Leipzig e. V., unter der Leitung von Frank Lehmann, den verdienten Applaus.
Nach einer kurzen Pause wurde das Orchester noch einmal herausgefordert. Zum Abschluss
dieses Eröffnungskonzertes erklang die Sinfonie Nr. 7 A-Dur von Ludwig van Beethoven,
die schon bei ihrer Uraufführung im Jahr 1813 Begeisterung auslöste. Und auch
heute noch bringt dieses Werk Beethovens die Zuhörer ins Schwärmen.
Ob Frank Lehmann dies mit seinem Orchester auch hier gelingen würde?
Schließlich musste er die Sinfonie ohne den kurzfristig ausgefallenen Paukisten
bestreiten.
Der schon wenige Augenblicke nach dem letzten Ton des Finales aufbrausende Beifall
beantwortete diese Frage und eine Zugabe, ein kleiner Ausschnitt aus der Sinfonie, beendete
das Eröffnungskonzert des 11. Musiksommers.
Am 24. September ging der 11. Markranstädter Musiksommer mit dem
Abschlusskonzert zu Ende. Ein Großaufgebot an Musikern hatte dieses Konzert
gestaltet und unter anderem standen gleich zwei Messen unterschiedlicher Komponisten auf
dem Programm.
Nach der Begrüßung durch Pfarrer Michael Zemmrich eröffneten das Orchester
des Sinfonischen Musikvereins Leipzig und Solist Sven Schreiber (Violoncello) mit der
Canzone B-Dur op. 55 von Max Bruch den ersten Teil, gefolgt von Giulio Caccinis
„Ave Maria“ mit der Sopranistin Doreen Schwarzkopf.
Vor der Pause erklang nun die Missa F des 1769 im Schlesischen geborenen Józef Elsner,
ein Stück was, so Frank Lehmann, wohl zum ersten Mal von einem deutschen Ensemble
aufgeführt wird.
Zu den Solistinnen Doreen Schwarzkopf (Sopran), Claudia Maria Laule (Sopran/Alt), den
Solisten Andreas Sommerfeld (Bass) und Konstantin Kozakevich (Tenor), sowie der Kantorei
Markranstädt, unterstützt vom Ensemble TonART Leipzig, die in diesem Stück
musizierten, stieß nach der Pause noch die Sopranistin Heike Richter. Im zweiten Teil
dieses Konzertes folgte nun die Missa in c-Moll KV 427 von Wolfgang Amadeus Mozart. Ein
monumentales Werk und seine ehrgeizigste Komposition in dieser Gattung, wie es heißt.
Nach einem Moment der Stille am Ende dieser Messe belohnten die begeisterten Zuhörer die
Musiker mit viel Applaus.