Die Künstler des 11. Markranstädter Musiksommers

 

Orchester des Sinfonischen Musikvereins Leipzig e. V.

Orchester des Sinfonischen Musikvereins Leipzig beim Abschlusskonzert 2008 (Foto: Th. Ufert, Leipzig)
Das Orchester des Sinfonischen Musikvereins Leipzig e. V. beim Abschlusskonzert 2008

Das Orchester ist eines der traditionsreichsten Liebhaberorchester in Leipzig. Das Leipziger Musikleben war insbesondere im 19. Jahrhundert deutschlandweit richtungsweisend. Gestaltet wurde es durch zwei hier ansässige Orchester, deren Namen und Spielstätte in der Legende jedes Stadtplans vermerkt wurden:
Das seit 1743 bestehende Gewandhausorchester und die 1824 gegründete Euterpe, dem Vorgänger des Sinfonischen Musikvereins, deren Name insbesondere in der jüngeren Geschichte noch mehrmalige Änderung erfahren sollte. Die Euterpe setzte sich zunächst aus musikausübenden Dilettanten im besten Wortsinne zusammen mit dem Ziel zum eigenen künstlerischen Gewinn Orchesterwerke ohne öffentliche Aufführung einzustudieren. Doch bald wuchs der Zustrom Gleichgesinnter zum Verein. Dies ermöglichte die Einstudierung auch größer besetzter Werke und so steigerten sich die musikalischen Leistungen des Laienorchesters beachtlich. Inzwischen gab es namhafte Künstler im Verein und der Ruf nach öffentlichen Aufführungen wurde immer lauter, die dann auch an verschiedenen Orten in Leipzig folgten.
1838 nahm man Dr. Mendelssohn und Robert Schumann in den Kreis der Ehrenmitglieder auf.
1923 erfolgte durch den Zusammenschluss des „Leipziger Orchestervereins“ mit dem „Orchester Leipziger Gemeindebeamter“ die Gründung der „Musikalischen Vereinigung Leipzig“. Am 01. Mai 1953, nach Auflösung aller Musikvereine, kam es zum Anschluss an das „Große Orchester im Leipziger Volkskunstensemble Deutsch-Sowjetische Freundschaft“.
Nach der Wende, am 15.05.1990, gründeten die Orchestermitglieder den „Sinfonischen Musikverein Leipzig e. V.“, der dann 1991 auch Gründungsmitglied des Landesverbandes Sächsischer Liebhaberorchester war. Seit 1994 steht das Orchester unter der engagierten Leitung von Frank Lehmann, dem Kantor der St. Laurentiuskirche in Markranstädt und so sind einige Orchesterkonzerte in das Programm des Markranstädter Musiksommers eingebunden.
Das Repertoire umfasst sowohl klassische Orchestermusik als auch zeitgenössische Stücke, die in mehreren Konzerten jährlich zur Aufführung gelangen.
Neben namhaften Interpreten wie z. B. Rolf-Dieter Arens, wird auch jungen Talenten der Musikhochschule und Musikschule die Möglichkeit gegeben, sich einem fachkundigen Publikum vorzustellen und Erfahrungen in der Zusammenarbeit mit einem Orchester zu gewinnen. Auch international renommierte Interpreten bereichern die Auftritte des Orchesters.

Quelle: Sinfonischer Musikverein Leipzig

 

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Copyright: Fiddle-Folk-Family - www.fiddle-folk.de

Die Fiddle-Folk-Family

besteht aus Musikern aus nur einer Familie. Die „fiddle-folk-family“ - das sind Andreas, Bettina, Felix, Simon und Stephan Klingner.
40 Jahre angefüllt mit Klängen liegen zwischen Felix, dem jüngsten Familienmitglied, und Folk-Urgestein Andreas "Moser" Klingner, dem Vater der singenden Sippe.
Die Familienband liefert ihrem Publikum handgemachte Folklore virtuos auf akustischen Instrumenten vorgetragen. Alle fünf zusammen bieten Ihnen zu jeder Gelegenheit fetzige Folksongs und Tänze aus Deutschland und Irland, Blue Grass und Country-Musik aus Amerika und vieles mehr - sei es auf Volksfesten, Familienfeiern oder internationalen Musikfestivals.
Bekannte Volkstanzpolkas werden genauso humorvoll und frisch präsentiert wie Gesellenlieder aus Omas Zeiten und Balladen von der grünen Insel Irland.
Dass dabei die Geigen eine besondere Rolle spielen versteht sich fast von selbst - eben fiddle-folk-Musik.

Seit Anfang 2005 musiziert die Familie zusammen, fast jedes Wochenende stehen sie gemeinsam auf der Bühne und begeistern ihr Publikum. Der Durchbruch kam bereits im Juni 2005 zum internationalen Folkfestival in Rudolstadt. Infolge dessen waren sie im TV „Ein irrer Hauch von Welt“, zum Folkfestival in Grünberg/Hessen in Polen und zum Folk Song Arts Festival in Nanning/China zu Gast.

Wer sie live erleben möchte, ist herzlich eingeladen. Weitere Informationen und Auftrittstermine finden sich unter www.fiddle-folk.de.

 

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Meike Kreim - Copyright: www.puppentheater-sterntaler.de

Frank Schenke - Copyright: www.puppentheater-sterntaler.de

Das „Arche Nova Theater“

entstand im Jahr 1998, aus den Solospielern Meike Kreim (Puppentheater Papperlapapp) und Frank Schenke (Märchentheater Fingerhut).
Sie lernten sich über die gemeinsame Arbeit im Puppentheater Sterntaler kennen und beschlossen, ihre Kräfte unter dem Namen „Arche Nova Theater“ zu bündeln.

Das erste Abendprogramm „Die Sintflut - oder Der Rabe und die Arche Noah“ war ein Erfolg und erfreute nicht nur Zuschauer in Sachsen, auch in Bayern, Sachsen-Anhalt und Nordrhein-Westfalen gab es Gastspiele. „Die Bremer Stadtmusikanten“ war die erste gemeinsame Inszenierung, die sich an Kinder und Familien wendet - ein temperamentvolles Spiel mit Figuren, Masken und Musik. Diese - meist Volksweisen oder Tänze - ist wichtiger Bestandteil der Aufführungen und wird immer „von Hand“ gemacht.

Der feste Spielort des „Arche Nova Theaters“ ist das Puppentheater Sterntaler in Leipzig. Mit ihrem mobilen Theater sind sie aber oft in Kindergärten, Schulen, Kulturhäusern, Kirchengemeinden, zu Festen und Festivals zu Gast.

 

Foto: Gerd Mothes, Leipzig
Foto: Gerd Mothes, Leipzig

Die musikalische Puppentheaterinszenierung für Kinder

„Bach - ein musikalischer Bilderbogen“

entstand auf Anregung und in Kooperation mit dem Bach-Museum Leipzig. Ziel des Bach-Museums ist es, nachwachsende Generationen mit dem Leben und der Musik Bachs vertraut zu machen und das kulturelle Erbe auf diese Weise nachhaltig zu pflegen.
Diese Idee trägt die Inszenierung und wird durch die spielerische Umsetzung historischer Fakten belebt.
Johann Sebastian Bach, gezeigt als Mensch in seiner Zeit, ermöglicht somit der nachwachsenden Generation auf lebendige Weise eine Annäherung an das Genie und seine Musik. Ziel der Inszenierung ist die Darstellung biografisch belegter Episoden mit den mannigfaltigen Mitteln des Puppentheaters. Kinder können so ein Musikergenie, dessen Werke bis in die heutige Zeit weiterleben, lebensnah und mit Spaß auf der Bühne erleben. Die figürliche Darstellung historischer Gegebenheiten erzeugt bei großen und kleinen Zuschauern nachhaltige Bilder und lässt Sinnzusammenhänge nachvollziehbar werden.
Musikalische Leitlinien aus Bachs Werken, die exemplarisch den Schaffensweg des Komponisten und Musikers nachzeichnen, in Beziehung gesetzt zu ausgewähltem biografischem Material, prägen den Inszenierungsstil.

Geschichte ist plötzlich fühlbar, erlebbar, begreifbar und wird ein sinnliches und emotionales Erlebnis.

Die bildnerische Umsetzung folgt dem Blick des Zuschauers: Historische Stadtansichten im Stil überlieferter barocker Kupferstiche eröffnen die Zeitreise zu den biografischen Schauplätzen. In Bühnenausschnitten kombinieren wir moderne Mittel des Papiertheaters mit Flachfigurentechniken und Projektionen. Aus der anfänglichen bildlichen Zweidimensionalität im Bühnenraum entwickelt sich dann Schritt für Schritt eine dreidimensionale Darstellungsform in der Relieffiguren, Puppenköpfe und schließlich Ganzkörperpuppen die Hauptrollen übernehmen.

Quelle Fotos und Texte: www.puppentheater-sterntaler.de

 

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Foto: York Neudel - www.leipziger-klarinettenquartett.de

Das Leipziger Klarinettenquartett

ist mittlerweile seit über 15 Jahren aktiv. Es setzt sich aus vier Absolventen der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ zusammen, die in unterschiedlichen Orchestern in und um Leipzig tätig sind.
Seit seiner Gründung 1993 unter der Leitung von Mike Wutzler besteht es in unveränderter Besetzung. Während der langjährigen Zusammenarbeit hat sich das Ensemble ein sehr umfangreiches Repertoire erarbeitet, wobei verschiedenste Stilistiken eine Rolle spielen.
Durch seine wiederholt erfolgreiche Teilnahme an verschiedenen Kammermusikwettbewerben hat das Leipziger Klarinettenquartett seine ausgezeichnete Qualität bewiesen und macht bei Konzerten in ganz Deutschland immer wieder durch seine Lebendigkeit, Spielfreude und Harmonie auf sich aufmerksam.

Im Jahr 2008 produzierte das Leipziger Klarinettenquartett die CD we love music.

Sonja Riedel (Klarinette & Es-Klarinette),

in Leipzig geboren, erhielt an der Spezialschule in Halle und der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ in Leipzig eine umfassende musikalische Ausbildung.
Nach dem Abitur begann sie 1995 ihr Studium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig im Fach Klarinette. 2001 absolvierte Sonja Riedel ihr Staatsexamen mit Auszeichnung und begann im Anschluss ein Aufbaustudium bei Prof. Wolfgang Mäder. Seit 1993 gewann Sonja Riedel zahlreiche Preise und Auszeichnungen bei verschiedenen Wettbewerben.
Neben ihren solistischen Aktivitäten (Solokonzerte mit verschiedenen Orchestern) und Mitwirkung in vielen Orchestern ist sie sehr engagiert als Pädagogin tätig. Sie vervollständigte ihre Studien durch häufige Teilnahme an Kursen namhafter Klarinettisten wie Sharon Kam, Charles Neidich, Wenzel Fuchs u. a.
Im Februar 2004 schloss sie das Aufbaustudium mit dem Klarinettenkonzert von Jean Françaix mit Auszeichnung ab.
Seit September 2005 ist sie Soloklarinettistin im Rundfunkblasorchester Leipzig.

Susan Joseph (Klarinette & Es-Klarinette)

wurde in Leipzig geboren und erhielt hier ihre musikalische Ausbildung in den Fächern Blockflöte, Klarinette und Klavier an der Musikschule „Johann Sebastian Bach“.
Nach dem Abitur begann sie 1996 ein Studium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig im Fach Klarinette/Orchestermusik bei Prof. Wolfgang Mäder und im Fach Blockflöte/Alte Musik bei Prof. Robert Ehrlich.
Im Jahr 2001 gewann sie den RWE-Wettbewerb der Hochschulen Leipzig und Essen als Klarinettistin.
2002 legte sie die Diplomprüfungen für Klarinette und 2003 für Blockflöte - beide mit Auszeichnung - ab. Danach folgte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar bei Prof. Martin Spangenberg, welches sie im Dezember 2005 mit dem Konzertexamen abschloss.
Susan Joseph ist stellvertretende Soloklarinettistin der Vogtland-Philharmonie Greiz/Reichenbach und Lehrerin an der Musikschule „Johann Sebastian Bach“ Leipzig.

Robert Schenker (Klarinette & Bassetthorn)

wurde 1978 in Leipzig geboren. Nach Abitur und Zivildienst begann er 1997 sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig im Fach Klarinette und beendete es erfolgreich im Jahre 2005.
Er ist seit 2001 im Mittelsächsischen Theater Freiberg als Klarinettist und Bassklarinettist und seit 2004 auch als stellvertretender Soloklarinettist tätig.
Robert Schenker wirkt sehr aktiv bei zeitgenössischen Konzertreihen mit, unter anderem beim Mitteldeutschen Rundfunk, und übt Aushilfstätigkeiten in verschiedenen Orchestern aus.

Alexander May (Klarinette & Bassklarinette)

wurde 1977 in Leipzig geboren. Dort erhielt er eine umfassende musikalische Ausbildung, die er im Jahre 2001 als Absolvent der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ abschloss.
Als freischaffender Musiker ist er auf dem Gebiet der zeitgenössischen Kammermusik sehr aktiv. Er ist Mitglied in verschiedenen Leipziger Ensembles und übt Aushilfstätigkeiten in unterschiedlichen Orchestern aus.
Seit 2006 spielt Alexander May als Klarinettist und Bassklarinettist in der Vogtland-Philharmonie Greiz/Reichenbach.
Neben seinem musikalischen Schaffen beschäftigt sich Alexander May viel mit elektronischen Medien und Medienkunst. Im Jahre 2006 absolvierte er als Diplommedientechniker ein Studium an der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur in Leipzig.

 

Foto: York Neudel, Quelle: www.leipziger-klarinettenquartett.de.

 

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Heike Richter (Sopran)

wurde in Leipzig geboren und ist auch dort aufgewachsen. Schon als 5-jährige fasste sie den Entschluss, Sängerin zu werden. Daraufhin nahm sie ein Gesangsstudium an der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ in Weimar auf, welches sie mit dem Diplom abschloss.
Heike Richter wirkte bereits in einer Inszenierung der Oper „Cosi fan tutte“ von Wolfgang Amadeus Mozart mit. Gleichzeitig begann ihre Konzerttätigkeit. Es folgte die Teilnahme am Gesangskurs von Prof. Lohmann-Becker, sowie am Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb in Leipzig.
Die Sängerin gründete im Anschluss daran ihr erstes Kammermusik-Duo (Besetzung: Sopran/Orgel bzw. Klavier). Seither kamen diverse Lied- und Kammermusik-Programme verschiedener Stilrichtungen zur Aufführung.
Nach Festanstellung (50 %) - u. a. an der Pädagogischen Hochschule in Karlsruhe - und einem Lehrauftrag für Gesang an der Universität Leipzig, gründete die Sopranistin eine freiberufliche Existenz als Sängerin und daneben Gesangslehrerin. In diese Zeit fällt auch der Beginn der Zusammenarbeit mit der finnischen Kirchenmusikerin und Dom-Organistin Minna Raassina.
Nach Kursteilnahme 2005 setzt die Sängerin nun Ihr Gesangsstudium bei Hans-Josef Kasper - Opernsänger und Gesangspädagoge im Saarland - mit gegenwärtiger Entwicklung zum Lyrischen Koloratursopran fort und wurde und wird nach der Methode Voce System Singing® (VSS®) von ihm ausgebildet und unterrichtet als eine der ersten selbst nach seiner Methode.
Gleichzeitig sang Heike Richter u. a. an den beiden renommierten und historischen Leipziger Konzertstätten – Thomaskirche und Nikolaikirche. Seit 2007 arbeitet sie nun mit dem international gefragten Komponist, Konzertorganist und Kirchenmusiker Hans-Dieter Karras zusammen. Ihr erstes internationales Gastspiel führte Heike Richter im September 2007 nach Savonlinna (Finnland). Sie gab im dortigen Dom einen romantischen mit Orgel und Klavier begleiteten Solo-Abend.
Seit Dezember 2008 ist die Sopranistin Ensemble-Mitglied der KinderOper BRAvissimo. Sie sang Sandmann (Humperdinck: „Hänsel und Gretel“) und stand kürzlich in Mozarts „Zauberflöte“ als Königin der Nacht auf der Bühne. Im gleichen Monat startete Heike Richter ihre erste Konzert-Tournee mit dem neuen internationalen Berlin New-Klassik Sinfonieorchester nach China, wobei sie mit weltbekannten Arien aus Oper und Operette zu hören war.
Ihr Repertoire umfasst Oratorien, größere und kleinere kirchenmusikalische Werke aller Stilrichtungen, Oper, Operette, sowie Liedprogramme u. a.

Quelle: www.jubilate.de

 

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Doreen Schwarzkopf (Sopran)

wurde in der Händelstadt Halle an der Saale geboren. Schon früh wurde sie im Kinder- und Jugendchor der Stadt Halle musikalisch gefördert und später durch Frau Käthe Röschke auf ihr Gesangstudium vorbereitet.
Sie studierte Gesang bei Frau Prof. Wartenberg an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig.

Bereits während des Studiums debütierte sie als Vitellia in „La clemenza di Tito“ von Wolfgang Amadeus Mozart und sang ihre erste Uraufführung als Lena aus „Leonce und Lena“, vertont von Christian F. P. Kram unter der Regie von Prof. Matthias Oldag.

Doreen Schwarzkopf erhielt ein Stipendium der Freimaurer-Wohltätigkeitsgesellschaft und 2002 das Richard-Wagner-Stipendium.
Die Sopranistin vertiefte ihre Studien auf Meisterkursen bei Prof. Svein Bjørkøy (Oslo), Patricia Pease (Ohio), Ingrid Figur (Berlin), Prof. Konrad Richter (Stuttgart) und Hans-Josef Kasper (Saarland).

Seit 2002 ist sie freiberuflich als Sängerin und Gesangspädagogin tätig. So hat sie einen Lehrauftrag an der SCHOLA CANTORUM Leipzig, der Singschule Halle und bei der Gesellschaft für musische Förderung Leipzig. Desweiteren ist sie als Dozentin für die Landesmusikakademie Sachsen Anhalt tätig im Rahmen jährlich stattfindender Workshops.

 

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Claudia Maria Laule (Sopran/Alt),

in Leipzig geboren, studierte an der dortigen Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in den Hauptfächern Chorleitung, Komposition und Gesang.

Schon während ihres Studiums, aber auch nach dessen Abschluss, leitete sie verschiedenste Chöre und Ensembles und trat als Sängerin im Oratorienbereich, bei Liederabenden, aber auch im Bereich der modernen Musik in Erscheinung.

1999 erhielt sie den Förderpreis für junge Komponisten und Musikwissenschaftler, verliehen durch den sächsischen Musikbund und die Stadt Leipzig.

In den letzten Jahren widmete sie sich besonders ihrer gesangspädagogischen Arbeit an verschiedenen Musikschulen.
Seit einiger Zeit wirkt sie projektbezogen als Altistin im Chor des Mitteldeutschen Rundfunks in Leipzig mit.

Als Gesangssolistin gilt ihre besondere Aufmerksamkeit den Werken Johann Sebastian Bachs. Diese musizierte sie beispielsweise mit der Landeskapelle Eisenach, dem Orchester am Fürstenhof und dem Neuen Bachischen Collegium musicum zu Leipzig.

 

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Konstantin Kozakevich - Copyright: Deutsche Welle TV

Konstantin Kozakevich (Tenor)

absolvierte 2001 die Akademie für Chorkunst in Moskau als Chordirigent und Sänger.

Er war Laureat beim Internationalen Wettbewerb „Bella Voce” 2003 in St. Petersburg.

Seit 2006 lebt er in Deutschland. Er ist Gesangslehrer an der Musikschule Bernburg sowie als Chordirigent in Leipzig beschäftigt.

Als Solist - er bevorzugt romantische Musik - war er mit Werken von Mendelssohn Bartholdy, Schumann, Schubert, Tschaikowski und Schostakowitsch u. a. in Konzerten im Robert-Schumann-Haus oder in der Alten Börse in Leipzig zu hören.

 

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Andreas Sommerfeld (Leipzig)

1972 - Studium Klavier und Klavierpädagogik (Staatsexamen)

1976 - Studium Gesang und Gesangspädagogik (Staatsexamen)

1980 - Preisträger des VI. Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerbs, Silbermedaille im Fach Gesang

seit 1983 Unterrichtstätigkeit im Fach Gesang an der Universität Leipzig
und Gesangssolist zu Konzerten des Universitäts- und Thomanerchores

seit 1999 Unterrichtstätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy” in Leipzig

Tätigkeit als Opernsänger, Liederabende und Konzerte

Gastdozent der „Lotte Lehmann”-Gesangswoche in Perleberg (Geburtsort der internationalen Sängerin)

2008 - Unterrichtstätigkeit „Masterclass” - Gesang am Konservatorium Boulogne-Billancourt/Paris

seit 2008 Professur an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy” in Leipzig

Quelle: http://bariton-andreas-sommerfeld.de

 

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Foto: www.ensembletonart.de

Ensemble TonART Leipzig

Das Ensemble TonART Leipzig ist seit seiner Gründung im Frühjahr 2002 Knotenpunkt für das musikalische Können von etwa 20 sangesbegeisterten Leipzigern, um dieses zu einer gemeinsamen Tonkunst zu verknüpfen. Grundlage hierfür ist die vorangegangene Vorbildung u. a. im Leipziger Universitätschor, Rundfunkjugendchor Wernigerode oder in der Schola Cantorum Leipzig – in gleichem Maße wie das freundschaftliche Miteinander der Mitglieder, das eine erfolgreiche Zusammenarbeit ermöglicht.

Mit einem vielfältigen Repertoire aus sakralen und weltlichen A-cappella-Werken von der Renaissance bis zu zeitgenössischer Musik schaffen es die Sängerinnen und Sänger, in stimmungsvollen und abwechslungsreichen Konzerten in und um Leipzig zu begeistern und zu bewegen. Hinzu kommt das Engagement in der Kirchenmusik der Gemeinde St. Petri sowie die Aufführung chorsinfonischer Werke in Zusammenarbeit mit anderen Leipziger Chören.

Das Ensemble stellte sich im Sommer 2009 erstmals einer unabhängigen Fachjury und nahm mit gutem Erfolg am 5. Sächsischen Chorwettbewerb in Bautzen teil.

Robert Urmann

wurde 1976 geboren. Seine musikalische Ausbildung genoss er am Musikzweig des Landesgymnasiums Latina „August Hermann Francke“ seiner Heimatstadt Halle (Saale). An der Universität Leipzig studierte er Rechtswissenschaften, Informatik und Musikwissenschaft im Nebenfach. Während dieser Zeit studierte er Chorleitung bei Universitätsmusikdirektor Prof. Wolfgang Unger und leitete Registerproben des Leipziger Universitätschores, für den er auch als studentische Hilfskraft arbeitete. An der Seite Ungers unterrichtete er später Chorleitung am Institut für Musikwissenschaft und betreute die Lehrveranstaltungen des Studiochores.

Robert Urmann studierte Tontechnik an der School for Audio Engineering (SAE) in Leipzig und arbeitet freischaffend als Produktionsassistent u. a. für Accentus Music oder EuroArts Music International, für die er auch als Sound Technician an verschiedenen Produktionen beteiligt war (u. a. Abbado „Brandenburgische Konzerte“, Barenboim Gesamtaufnahme der Beethoven-Klavierkonzerte, New York Philharmonic „The Pyongyang Concert“).

Im Herbst 2008 übernahm Robert Urmann die Leitung des Ensembles TonART Leipzig, das ihn im Januar 2009 zu seinem künstlerischen Leiter wählte.

Quelle: www.ensembletonart.de

 

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Kim Schrader

studierte in seiner Heimatstadt Berlin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“. Zu seinen prägenden Lehrern zählen Roman Trekel und Eberhard Büchner. Bei Peter Schreier absolvierte er private Studien und Meisterkurse.
Nach einem Engagement im Opernstudio der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf ging er ans Südthüringische Staatstheater Meiningen.
Seit 2003 freischaffend tätig, gastierte er an verschiedenen Theatern Deutschlands (Aachen, Wiesbaden, Deutsches Schauspielhaus Hamburg) und Europas (Theatre de la Monnaie Brüssel, Gran Theatre del Liceu Barcelona, Theatre du Capitole Toulouse) und arbeitete dort mit Künstlern wie Kristine Mielitz, Kirill Petrenko, Karl Ernst und Ursel Herrmann, Ivor Bolton, David McVicar, Pet Halmen und Bernhard Kontarsky zusammen.
Konzerte gab er im Konzerthaus Berlin, den Philharmonien Berlin und Köln und dem Palau del la Musica Barcelona und Valencia sowie auf verschiedenen Festivals, wie dem Kurt-Weill-Fest Dessau, dem Flandern-Festival, dem Bachfest Erfurt, den jüdischen Kulturtagen in Berlin. Er musizierte gemeinsam mit dem Orchester des Westdeutschen Rundfunks, dem Gewandhausorchester Leipzig und dem Thomanerchor Leipzig und mit Dirigenten wie Georg-Christoph Biller und Reinhard Goebel.
Außerdem ist er sehr aktiv im Oratorienbereich tätig und hat die großen Evangelistenpartien in den verschiedensten Kirchen und Konzertsälen Deutschlands, Frankreichs, Spaniens und der Niederlande gesungen.

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Andreas David

studierte von 1979 bis 1984 an der Musikhochschule „Felix Mendelssohn Bartholdy“ bei Frau Kammersängerin Christa Nowak und erhielt nach seinem Staatsexamen 1984 ein Engagement am Landestheater Halle. 1988 wurde er festes Mitglied der Komischen Oper Berlin und wechselte 1995 an das Theater Lübeck und 1998 an die Oper Leipzig. Er sang unter anderem den Marcello in Puccinis La Bohème, Papageno in Die Zauberflöte und Guglielmo in Cosi fan tutte von Mozart, Silvio in I Pagliacci von Leoncavallo, den Barbier in Rossinis Il barbiere di Siviglia und in Die schweigsame Frau von Richard Strauss, Kilian (Leipzig) und Ottokar in Webers Der Freischütz, Morales (Leipzig) und Dancairo in Carmen von Bizet sowie den Vater in Humperdincks Hänsel und Gretel.
Andreas David arbeitete unter der musikalischen Leitung von Kurt Masur, Rolf Reuter, Simone Young, Mario Venzago, Marc Albrecht und mit Regisseuren wie Peter Konwitschny, Harry Kupfer, Günther Krämer und Christine Militz.
Erfolge erzielte er mit dem Gesamtsieg des Internationalen Antonin-Dvorak-Wettbewerbs 1983, dem 2. Preis sowie Händelsonderpreis des nationalen Operngesangswettbewerbs in Gera 1985 und einem Diplom beim Internationalen Tschaikowsky-Wettbewerb in Moskau 1986.
Bei Nicolai Gedda, Josef Metternich und Horst Günter setzte er seine stimmliche Ausbildung fort. Neben Funk- und Fernsehaufnahmen führten ihn Gastspiele und Liederabende nach Japan, österreich, Russland, Polen, Tschechien und in die Schweiz.
Im Jahr 2008 erschien bei dem Osnabrücker Label cpo die Gesamtaufnahme der Operette Die blaue Mazur von Franz Lehar, in der Andreas David in den Partien des von Freyhoff und Leopold Klammdatsch zu hören ist.

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Das Posaunenquartett OPUS 4

mit Posaunisten des Gewandhausorchesters zu Leipzig wurde 1994 gegründet. Heute besteht das Ensemble aus Mitbegründer Jörg Richter und Dirk Lehmann, Gewandhausorchester zu Leipzig, sowie Stephan Meiner und Honza Gimaletdinow, welche freischaffende Musiker sind.
Das Posaunenquartett OPUS 4 feierte 2004 sein 10-jähriges Jubiläum mit seiner ersten CD „Von Bach bis Broadway“. 2005 wurde die CD „Weihnachten mit Opus 4“ mit Chor und Mezzosopran Anne-Marie Seager produziert, die beim MDR zur „FIGARO-CD der Woche“ ernannt wurde.
Das umfangreiche Repertoire des Ensembles umfasst Bläsermusik aus fünf Jahrhunderten. Neben originalen Kompositionen aus Renaissance und Barock stehen auch bearbeitete Werke sowie Ur- und Erstaufführungen von Kompositionen, die speziell für dieses Ensemble geschrieben wurden, auf dem Programm.
Wie auch die Wiener und Berliner Philharmoniker spielen die Posaunisten auf deutschen Instrumenten (Kruspe-Posaunen) und geben damit dem Posaunensatz einen typischen, homogenen weichen Klang, der sich von den heute in aller Regel „amerikanisierten“ Blechbläsergruppen der Orchester deutlich unterscheidet.
Zahlreiche Konzerte im Inland und in Europa zeugen von der Aktivität des Posaunenquartetts OPUS 4.

 

Jörg Richter - www.posaunenquartett-opus4.com

Jörg Richter

Altposaune (Firma Ed. Kruspe), Tenorposaune (Firma Ed. Kruspe), historische Altposaune (Firma Horst Voigt)

Jahrgang 1960; 1977 – 1982 Studium an der Hochschule für Musik „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig bei Prof. Gerhard Eßbach; 1982 – 1984 Soloposaunist beim Rundfunksinfonieorchester Leipzig; seit 1984 Soloposaunist beim Gewandhausorchester zu Leipzig; bis 1994 Mitglied des Blechbläser-Ensembles des Gewandhauses; 1986 – 2008 Mitglied des Blechbläserensembles von Prof. Ludwig Güttler; 1988 – 2008 Lehrtätigkeit an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig; seit 1994 Leiter des Posaunenquartetts OPUS 4

Dirk Lehmann - www.posaunenquartett-opus4.com

Dirk Lehmann

Tenorposaune (Firma Ed. Kruspe), historische Tenorposaune (Firma Egger)

Jahrgang 1966; bis 1987 Erster Posaunenunterricht bei seinem Vater Harry Lehmann. Studium an der Hochschule für Musik in Rostock bei seinem Vater, danach an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin bei Jürgen Heinel; 1986 Preisträger beim Internationalen Wettbewerb für Posaune in Markneukirchen; seit 1987 als Tenorposaunist im Gewandhaus zu Leipzig engagiert; seit 1994 Mitglied des Posaunenquartetts OPUS 4; Mitglied im Blechbläserensemble des Gewandhauses zu Leipzig

Stephan Meiner - www.posaunenquartett-opus4.com

Stephan Meiner

Tenorposaune (Firma Ed. Kruspe), historische Tenorposaune (Firma Herbert Lätzsch)

Jahrgang 1979; 1998 – 2006 Studium an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ in Leipzig im Fach Posaune bei Jörg Richter; 2001 – 2002 Praktikant im Philharmonischen Staatsorchester Halle; 2002 – 2003 Praktikant im Philharmonischen Orchester des Staatstheaters Cottbus; 2003 – 2004 Praktikant in der Mittelsächsischen Philharmonie Freiberg; 2004 – 2005 Praktikant im Westsächsischen Symphonieorchester; 2005 – 2006 stellvertretender Soloposaunist im Orchester der Brandenburger Sinfoniker; seit 2006 Mitglied des Posaunenquartetts OPUS 4

Honza Gimaletdinow - www.posaunenquartett-opus4.com

Honza Gimaletdinow

Bassposaune (Firma Herbert Lätzsch), historische Tenorposaune (Firma Horst Voigt)

Jahrgang 1982; Im Alter von 11 Jahren begann er seine musikalische Ausbildung bei Lutz Jurisch an der Landesmusikschule Dresden, welche er dann an der Sächsischen Spezialschule für Musik bei Prof. Gerhard Eßbach fortsetzte; 2000 1. Preis Bundespreisträger beim Wettbewerb „Jugend musiziert“; 2002 Wechsel nach Leipzig zum Studium bei Jörg Richter; seit 2007 Substitut an der Sächsischen Staatsoper Dresden; seit 2010 Bassposaunist beim Posaunenquartett OPUS 4

Quelle: www.posaunenquartett-opus4.com

 

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Der Kantor der Kirchgemeinde und Initiator des Musiksommers,

Frank Lehmann - Foto: Th. Ufert, Leipzig

Frank Lehmann,

wurde 1970 in Leipzig geboren und erhielt mit sieben Jahren seinen ersten Klavierunterricht an der Leipziger Bezirksmusikschule.
Mit 15 Jahren erlernte er autodidaktisch das Orgelspiel.

Bei einer namhaften Leipziger Firma absolvierte er zunächst eine Ausbildung zum Klavierfacharbeiter, bevor er nach einigen Jahren der Berufstätigkeit an der Leipziger Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Kirchenmusik und Orgel studierte.
Zu seinen Lehrern gehörten hier u. a. die Professoren Hannes Kästner, Arvid Gast, Thomaskantor Georg Christoph Biller und Dietmar Nawroth. Bereits 1994 übernahm der damalige Kirchenmusikstudent Frank Lehmann als Nachfolger von Musikdirektor Rainer Kluge die künstlerische Leitung des Sinfonischen Musikvereins Leipzig e. V. und führte das Orchester zu einer regen öffentlichen Konzerttätigkeit.
Nach Beendigung seines Studiums war er als freiberuflicher Dirigent, Organist und Chorleiter tätig, ehe er im November 2000 Kantor an der St. Laurentiuskirche Markranstädt wurde.
Hier initiierte er den „Markranstädter Musiksommer“, der jährlich mit etwa sieben Konzerten unterschiedlicher Genres (Orgel- und Orchesterkonzerte, Kammermusik und 2005 erstmals auch Oper) in der St. Laurentiuskirche durchgeführt wurde.
Namhafte Solisten, wie die Professoren Rolf-Dieter Arens, Gerhard Erber, Arvid Gast, Matthias Eisenberg, Wolfgang Seifen, UMD David Timm, Kammersänger Martin Petzold und Anne-Marie Seager von der Oper Leipzig, das Blechbläserensemble „Opus 4“, aber auch Studierende der Musikhochschulen Leipzig und Weimar begeisterten dabei ihr Publikum.

 

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