Schriftzug Musiksommer
St. Laurentiuskirche Markranstädt

Herzlich willkommen

auf den Seiten des Markranstädter Musiksommers!

 

Nun ist auch der 18. Markranstädter Musiksommer schon wieder Geschichte. Hochkarätig besetzt mit Prof. Rolf-Dieter Arens (Klavier) und Prof. Andreas Hartmann (Violine) begann das Abschlusskonzert mit Mendelssohn Bartholdys Konzert für Violine, Klavier und Orchester d-Moll. Nach kurzer Pause folgte das zweite Mendelssohn-Stück, die Ouvertüre zum Singspiel «Heimkehr aus der Fremde», und den Schlusspunkt setzte die Sinfonie Nr. 99 Es-Dur von Joseph Haydn.

Aber der Herbst geht musikalisch weiter. Am 27. Oktober um 18:00 Uhr laden wir Sie zu einem außergewöhnlichen Konzert ein. MAGIC MUSigs haben Ingolf G.S. Bauer und Wolfgang Russin diesen Abend überschrieben, an dem faszinierende Instrumente wie z. B. Theremin und Laserharfe zum Einsatz kommen – also berührungslos Töne erzeugt werden. Dabei werden Songs wie Halleluja, Am Fenster, New York New York, Aloha He, Ghostbusters oder Hymn von Barclay James Harvest und andere zu hören sein.

Ebenso herzliche Einladung zum Herbstkonzert 2 am 3. November um 16:00 Uhr. Wieder einmal in der St. Laurentiuskirche zu Gast ist dann das Duo Capriccio mit einem Abend voller Ostrock-Klassiker.

Seien Sie uns auch dazu wieder in der St. Laurentiuskirche willkommen.

Ihr
Pfarrer Michael Zemmrich und
Kantor Frank Lehmann

 
 

Rückblick

 

Sommerkonzert 1 des Musiksommers 2018 in St. Laurentius Markranstädt mit KMD Stephan Paul Audersch an der Kreutzbach-Orgel, Foto: Th. Ufert
KMD Stephan Paul Audersch an der Kreutzbach-Orgel

Kurz vor dem kalendarischen Sommeranfang konnte am 16. Juni den Orgelklängen von Stephan Paul Audersch im ersten Sommerkonzert des 18. Markranstädter Musiksommers gelauscht werden.
Mit „Klänge aus neunundneunzig Jahren“ hatte der Kirchenmusiker der Schleußiger Bethanienkirche sein Programm überschrieben.
In der Musikstadt Leipzig wurde gerade das Bachfest veranstaltet, in St. Laurentius Markranstädt gab es ganz bewusst kein einziges Stück des großen Meisters.
Dennoch blieb Stephan Paul Audersch in der Epoche und hatte – ganz passend – sommerlich leichte Musik zusammengestellt. Barocke Leichtigkeit könnte man fast sagen, denn die überwiegend kurzen aber ausgesucht feinen Stücke von Johann Speth, Johann Kaspar Kerll und Dietrich Buxtehude, vor allem aber der beiden Italiener Bernardo Pasquini und Domenico Zipoli, zauberten unter den Fingern des Organisten einen kurzweiligen Konzertnachmittag. Applaus und eine kleine Zugabe beendeten dieses erste Sommerkonzert 2018.

 

 
Frühlingskonzert des Musiksommers 2018 in St. Laurentius Markranstädt mit dem Tangoquartett ALMA DE ARRABAL, Foto: Th. Ufert
Tangoquartett ALMA DE ARRABAL

Ein Frühlingskonzert, das eigentlich schon ein Sommerkonzert hätte sein können – und dies in doppelter Hinsicht. Denn zum frühsommerlichen Wetter passten die Tangorhythmen des Quartetts ALMA DE ARRABAL ganz wunderbar. Mit dem Großmeister des Tango nuevo, Astor Piazzolla, begann dieser Nachmittag. Sein Stück «Libertango» war dem einen oder anderen Konzertbesucher nicht unbekannt, erklang es doch auch schon bei einem Orgel-und-Klarinette-Konzert in St. Laurentius. Alma de Arrabal brachte es hier in stilechter Instrumentierung auf die Bühne. Die 14 weiteren Titel dieses Konzertes hangelten sich durch die ganze Gefühlswelt und bescherten so den Zuhörern ein ungeahnt abwechslungsreiches Konzert. Sängerin Beate Furcht ließ bei vielen Stücken vorher mit den deutschen Texten so manch einen aufhorchen und diese Erkenntnis konnte man nach dem Nachmittag noch mitnehmen – dass hinter manch starkem Tango eine berührende Geschichte stecken kann.
Viel Applaus gab es für das Quartett mit Beate Furcht (voc), Gianna Kancheva (acc), Franz Schwarznau (bass) und Hannes Malkowski (perc). Mit zwei Zugaben bedankten sich die Musikerinnen und Musiker und verabschiedeten die Konzertbesucher in den Abend.

 

 
Eröffnungskonzert des Musiksommers 2018 in St. Laurentius Markranstädt, Foto: Th. Ufert
Haydns «Die Jahreszeiten» im Eröffnungskonzert 2018

In diesem Jahr ist ja vieles einfach früher dran und so startete auch bereits am 14. April das Eröffnungskonzert des 18. Markranstädter Musiksommers.
Joseph Haydns großes Oratorium «Die Jahreszeiten» stand auf dem Programm, das damit zum zweiten Mal in St. Laurentius zur Aufführung kam.
Bereits 2010 eröffnete der Musiksommer mit diesem Werk, bei dem die Carlow Choral Society aus Irland zu Gast war und zusammen mit der Kantorei einen großartigen und ergreifenden Chorgesang möglich machte. Für das aktuelle Konzert hatten die Sängerinnen und Sänger der Markranstädter Kantorei erneut Gäste in ihren Reihen, um der großen Besetzung folgen zu können. Die Solisten waren damals und auch heute Heike Richter (Sopran) im Part der Hanne, Kim Schrader (Tenor) in dem des Lukas und Gotthold Schwarz, inzwischen bekanntermaßen zum Thomaskantor berufen, im Part des Simon. Ebenfalls wieder am Start, das Orchester des Sinfonischen Musikvereins Leipzig e. V. unter seinem Dirigenten Frank Lehmann.
Am Montag vor der Aufführung hatten die Zuhörer die Möglichkeit, sich von Musikwissenschaftler Thomas Kauba mit kurzweiligen Erläuterungen zur Entstehung und musikalischen wie gesellschaftlichen Interpretation auf dieses etwa zweieinhalbstündige „Marathon-Werk“ vorbereiten zu lassen. Viele Interessierte nutzten dieses Angebot, das nun schon zum siebten Mal vor einem Konzert stattfand, so dass die Stühle im Weißbach-Haus knapp wurden.
Eine Herausforderung stellt Haydns Oratorium aber in besonderem Maße für die Mitwirkenden dar. Auch wenn es zwischen Sommer und Herbst eine kurze Pause gab, galt es die physischen Kräfte gut einzuteilen und volle Konzentration bis zum letzten Ton zu wahren.
Der lang anhaltende Applaus brachte schließlich die Anerkennung des Publikums für diese Leistung zum Ausdruck und auch die zweite Aufführung der «Jahreszeiten» in St. Laurentius wird wohl lange in guter Erinnerung bleiben.

 

 

Für die Förderung bzw. Unterstützung des Markranstädter Musiksommers danken wir:

der Stadt Markranstädt, dem Kulturraum Leipziger Raum, dem Möbelhaus Markranstädt,
dem Förderverein zur Erhaltung der St. Laurentiuskirche e. V. und natürlich Ihnen als unsere Konzertbesucher.

 

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